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Ende letzten Jahres hat sich auf Anregung des NABU Waldbrunn eine Gruppe von Bürgern zusammengefunden,  die konstruktiv und überparteilich die Interessen der Bürger bei der Windpark-Planung im Markgrafenwald vertreten will.

Die Abkehr von fossilen Brennstoffen und von der Atomkraft ist aus der Sicht der Gruppe dringend erforderlich, da durch Verbrennung fossiler Brennstoffe über Jahr Millionen gebundener Kohlenstoff als Treibhausgas freigesetzt und bei der Atomkraft, neben dem „Restrisiko“, radioaaktive Reststoffe  entstehen, die über einen aus menschlicher Sicht unüberschaubaren Zeitraum separiert werden müssen. Daher muss die Umsetzung einer alternativen Energiegewinnung grundsätzlich ermöglicht werden. Die Windenergie ist einer der wichtigsten Bestandteile beim Ersatz der aktuell noch zu ca. 75 %  auf Kohle- und Kernenergie basierenden Stromerzeugung in Baden-Württemberg. Neu entwickelte Windkraftanlagen für Schwachwindstandorte haben die Nutzung von Windenergie auch an einzelnen Standorten in Baden-Württemberg wirtschaftlich gemacht. Dennoch sollte der Ausbau der Windenergie im allgemeinen Einvernehmen, in einem standortspezifisch vernünftigen Maß stattfinden. Die Beteiligten sind der Meinung, dass der Ausbau der Windenergie in Waldbrunn bürgerverträglich, zum Allgemeinwohl und dennoch rentabel für den Investor umgesetzt werden kann.

Die Gruppe versucht fachliche und unabhängige Informationen über verschiedene Aspekte der Windkraft einzuholen und Alternativen zur vorliegenden Planung vom Oktober letzten Jahres aufzuzeigen. Falls es zu keiner einvernehmlichen Lösung kommt, regt die Gruppe an, für die Planung einen Controller einzuschalten, der Schallbelastung und den zu erwartenden Schattenwurf unabhängig überprüft, Möglichkeiten zur Minimierung von negativen Einwirkungen über die gesetzlichen Werte hinaus aufzeigt und faire finanzielle Bürgerbeteiligungsmodelle vorstellt.

Ihre Ergebnisse und weitere Informationen der Arbeitsgruppe sollen über diese Internet-Seite zugänglich gemacht werden. Damit soll auch den Bürgern die Möglichkeit geboten werden, sachliche eigene Vorschläge, Meinungen und Bedenken über die o.g. mail-Adressen einzubringen.

Der Gemeindeverwaltung sollen anschließend die gesammelten Anregungen und Kritikpunkte weitergeleitet werden.